AdBlock rilevato
Wir haben einen aktiven AdBlocker erkannt!

Bitte deaktiviere deinen AdBlocker oder füge diese Seite zu den Ausnahmen hinzu.

Unsere Werbung ist nicht aufdringlich und wird dich nicht stören.
Sie ermöglicht es der Website, sich zu finanzieren, zu wachsen und dir neue Inhalte bereitzustellen.

Du kannst auf die Inhalte nicht zugreifen, solange der AdBlocker aktiv ist.
Nachdem du ihn deaktiviert hast, wird dieses Fenster automatisch geschlossen.

Sfondo Header
L'angolo del dottorino
Suche auf der Website... Erweiterte Suche

Kongenitale Aortenstenose

Die kongenitale Aortenstenose ist eine obstruktive Herzerkrankung, die zu einer pathologischen Verlangsamung des Blutflusses vom linken Ventrikel zur Aorta führt. Ursache ist eine Verengung auf Höhe der Aortenklappe (valvuläre Stenose), unterhalb (subvalvulär) oder oberhalb (supravalvulär) davon. Es handelt sich um eine relativ häufige Fehlbildung, die etwa 3–6 % aller angeborenen Herzfehler ausmacht, mit einer geschätzten Inzidenz von 4–6 Fällen pro 10.000 Lebendgeburten.


Die häufigste Form ist die valvuläre Aortenstenose, bei der die Obstruktion durch eine Kommissurenfusion oder Dysplasie der Klappensegel verursacht wird. Im Gegensatz zu den degenerativen Formen im Erwachsenenalter weist die kongenitale Stenose ein völlig anderes anatomisches und pathophysiologisches Substrat auf, mit Möglichkeit zur Progression im Zeitverlauf und wichtigen Auswirkungen auf die Entwicklung des linken Ventrikels und die systemische Homöostase.


Seltener treten nicht-valvuläre Formen auf, wie etwa:


Abhängig vom Schweregrad der Obstruktion und der Anpassungsfähigkeit des linken Ventrikels kann die kongenitale Aortenstenose über viele Jahre hinweg asymptomatisch verlaufen oder sich bereits bei Geburt in kritischer Form manifestieren, mit neonataler Herzinsuffizienz und systemischer Hypoperfusion. Kritische Formen, insbesondere bei Neugeborenen, können ein septisches Schockbild imitieren und erfordern notfallmäßige Interventionen zur Sicherung des Überlebens.


Die Aortenstenose kann isoliert auftreten oder mit anderen angeborenen Anomalien assoziiert sein, insbesondere mit Aortenisthmusstenose, bikuspider Aortenklappe, Mitralklappendysplasien oder interventrikulären Septumdefekten. Eine frühzeitige Diagnose und serielle echokardiographische Überwachung sind entscheidend zur Identifikation progressiver Verläufe.


Die Therapie richtet sich nach Lokalisation der Obstruktion, Schwere des Druckgradienten und klinischen Befunden. Optionen umfassen die perkutane Valvuloplastie, die chirurgische Kommissurotomie oder den Klappenersatz bei schweren Fällen. Subvalvuläre oder supravalvuläre Formen erfordern hingegen ein gezieltes chirurgisches Vorgehen. Die Prognose ist bei milden Formen generell günstig, jedoch können kritische oder progrediente Stenosen bei ausbleibender Therapie mit erheblicher Morbidität einhergehen.

Ätiologie, Pathogenese und Pathophysiologie

Die kongenitale Aortenstenose ist Folge einer Entwicklungsstörung der Aortenklappe oder angrenzender Strukturen während der kardialen Morphogenese. Zwischen der fünften und achten Schwangerschaftswoche trennt sich der konotrunkale Anteil des embryonalen Herzens zur Bildung der rechts- und linksventrikulären Ausflusstrakte, wobei die endokardialen Polster zur Bildung der Semilunarklappen beitragen. Fehler in diesem Prozess führen zur Ausbildung einer bikuspiden Aortenklappe, einer anomal verlaufenden Kommissurenfusion oder einer Klappensegeldysplasie mit reduzierter systolischer Öffnung und konsekutiver Flussobstruktion.


Die subvalvuläre Aortenstenose entsteht typischerweise durch eine fibrotische Membran oder eine muskuläre Hypertrophie im linksventrikulären Ausflusstrakt. Diese Struktur kann sich sekundär aufgrund chronischer hämodynamischer Turbulenzen oder durch eine lokalisierte embryonale Fehlentwicklung bilden. Die supravalvuläre Aortenstenose ist in der Regel mit Defekten der Wand der aufsteigenden Aorta assoziiert, oft im Rahmen eines Syndroms wie dem Williams-Beuren-Syndrom, bei dem Mutationen im ELN-Gen (Elastin) zu strukturellen Anomalien der vaskulären extrazellulären Matrix führen.


In vielen Fällen tritt die kongenitale Aortenstenose als isolierte Läsion auf, kann aber auch Teil komplexer Fehlbildungen mit anomal gebildeter Mitralklappe, Aortenisthmusstenose oder Ventrikelseptumdefekt sein. Besonders häufig ist die bikuspide Aortenklappe, mit einer Prävalenz von bis zu 1–2 % in der Allgemeinbevölkerung, die in der Kindheit oder Jugend ein anatomisches Substrat für eine progrediente Aortenstenose darstellen kann.


Neben den direkten Ursachen wurden mehrere Risikofaktoren identifiziert, die die Wahrscheinlichkeit einer kongenitalen Aortenstenose erhöhen. Zu den wichtigsten gehören:


Pathogenetisch stellt eine dysplastische oder fusionierte Aortenklappe ein mechanisches Hindernis für den systolischen Auswurf aus dem linken Ventrikel in die Aorta dar. Das Blut wird durch eine verengte Öffnung ausgeworfen, wodurch ein Hochgeschwindigkeitsjet entsteht und der transvalvuläre Druckgradient zunimmt. Diese Situation führt zu einer konzentrischen Hypertrophie des linken Ventrikels als adaptive Reaktion auf die chronische Druckbelastung.


Die fortschreitende Hypertrophie verringert die Ventrikelcompliance und stört die diastolische Füllung, mit erhöhtem linksatrialem Druck und Risiko einer pulmonalen Stauung. Bei Neugeborenen mit kritischer Stenose kann die Klappenöffnung so stark verengt sein, dass ein effektiver systolischer Auswurf in die systemische Aorta nicht möglich ist. In solchen Fällen wird die Zirkulation vorübergehend durch einen persistierenden Ductus arteriosus aufrechterhalten, der einen retrograden Blutfluss vom Lungen- in den systemischen Kreislauf ermöglicht.


Das Schließen des Ductus führt zu einem akuten Kreislaufkollaps mit verminderter systemischer Perfusion, Laktatazidose und Anzeichen eines Multiorganversagens. Diese Neugeborenen können klinisch einem septischen Schock ähneln, aber das Fehlen einer Infektion und eine vorübergehende Besserung unter Prostaglandinen lenken die Diagnose auf einen kritischen obstruktiven Herzfehler. In weniger schweren Fällen kann die Stenose zunächst asymptomatisch bleiben, aber im Zeitverlauf progredieren und zu linksventrikulärer Dysfunktion, Arrhythmien und druckinduzierter myokardialer Ischämie führen.


Unbehandelt kann sich die kongenitale Aortenstenose zu Herzinsuffizienz, sekundärer Klappeninsuffizienz und plötzlichem Herztod entwickeln, insbesondere bei schwerer Hypertrophie, Belastungssynkope oder komplexen ventrikulären Arrhythmien. Frühe Erkennung und Korrektur der Obstruktion sind daher entscheidend für die Langzeitprognose.

Klinische Erscheinungen

Das klinische Bild der kongenitalen Aortenstenose hängt von einer Kombination aus Schweregrad der Obstruktion, Alter des Patienten und Fähigkeit des linken Ventrikels, sich an die Druckbelastung anzupassen ab. In leichten oder moderaten Formen kann die Erkrankung über Jahre hinweg asymptomatisch verlaufen und zufällig im Rahmen einer kinderärztlichen Untersuchung oder sportmedizinischen Untersuchung entdeckt werden. Schwere oder kritische Formen hingegen, insbesondere bei Neugeborenen, können sich früh mit Anzeichen von systemischer Hypoperfusion, linksventrikulärer Herzinsuffizienz und hämodynamischem Kollaps manifestieren.


Bei Neugeborenen mit kritischer Aortenstenose ist die perinatale Anamnese oft unauffällig, bis es zum Verschluss des Ductus arteriosus kommt, was den Beginn der Symptomatik markiert. Die Erkrankung kann sich äußern mit:


Dieses klinische Bild, hoch suggestiv für eine kritische Aortenstenose, erfordert die pharmakologische Offenhaltung des Ductus arteriosus durch kontinuierliche Prostaglandin-Infusion (PGE1) sowie eine dringliche Echokardiographie zur Diagnosesicherung. Ohne Therapie ist der Verlauf rasch letal.


Bei stabilen Neugeborenen oder Säuglingen mit schwerer, aber nicht kritischer Stenose können die Symptome weniger dramatisch, jedoch eindeutig hinweisend auf eine hämodynamische Beeinträchtigung sein, etwa:


Bei älteren Kindern und Jugendlichen kann sich die Aortenstenose mit fortschreitenden Symptomen zeigen, die mit diastolischer Dysfunktion oder subendokardialer Ischämie infolge konzentrischer Hypertrophie des linken Ventrikels zusammenhängen. Häufige klinische Manifestationen sind:


Bei der körperlichen Untersuchung ist ein typisches Zeichen das systolische Auswurfgeräusch, hörbar im zweiten rechten Interkostalraum mit Fortleitung in die Karotiden und gelegentlich in den Rücken. Der zweite Herzton kann bei schweren Formen abgeschwächt oder paradox gespalten sein. Bei kritisch erkrankten Neugeborenen sind die peripheren Pulse schwach oder nicht tastbar, der systemische Blutdruck erniedrigt und es kann eine Lebervergrößerung durch passive venöse Stauung bestehen. Bei älteren Kindern ist ein kräftiger Herzspitzenstoß Hinweis auf linksventrikuläre Hypertrophie und eine kräftige Karotispulsation kann auf eine begleitende Aorteninsuffizienz hindeuten.


Die Stärke des Herzgeräusches korreliert nicht immer mit dem Schweregrad der Stenose: Bei sehr engem Klappenorificium und reduziertem Herzzeitvolumen kann das Geräusch paradoxerweise leiser werden – ein Alarmsignal. Ebenso schließt ein symptomfreier Verlauf im Kindesalter eine spätere Progression in Jugend oder Erwachsenenalter nicht aus, weshalb ein regelmäßiges echokardiographisches Monitoring auch bei asymptomatischen Patienten essenziell ist.


Bei bikuspider Aortenklappe kann sich die Stenose mit progredienter Aorteninsuffizienz und Dilatation der aufsteigenden Aorta verbinden, was das Risiko einer Aortendissektion oder Ruptur im weiteren Verlauf erhöht. Dies unterstreicht die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnostik, Aufklärung über Warnsymptome und gegebenenfalls Einschränkungen bei intensiver körperlicher Aktivität in noch nicht behandelten Fällen.

Diagnose

Die Diagnose der kongenitalen Aortenstenose muss rasch und präzise gestellt werden, da schwere Formen, insbesondere im Neugeborenenalter, nicht-kardiale Notfälle imitieren und rasch zur hämodynamischen Dekompensation führen können. Der klinische Verdacht entsteht bei systolischem Auswurfgeräusch, unerklärter Hypotonie, Zeichen systemischer Hypoperfusion oder Belastungssynkopen. Im Neugeborenenalter kann das Krankheitsbild bis zum Ductusverschluss übersehen werden, ab dem die kritischen Symptome auftreten.


Die Pulsoxymetrie kann bei retrogradem Ductusfluss eine Differenz zwischen prä- und postduktaler Sättigung zeigen.

Das Elektrokardiogramm weist Zeichen einer linksventrikulären Hypertrophie auf, mit prominenten R-Zacken in lateralen Ableitungen und tiefen S-Zacken in V1. In einigen Fällen liegt eine Linksachsenabweichung vor.

Das Röntgen-Thoraxbild kann unauffällig sein oder eine globuläre Herzsilhouette mit vermehrter pulmonaler Gefäßzeichnung bei Dekompensation zeigen.


Die transthorakale Echokardiographie ist die Schlüsseluntersuchung und ermöglicht die Beurteilung von:



Der Druckgradient wird mit der modifizierten Bernoulli-Gleichung berechnet, anhand derer die Stenose klassifiziert wird:


Die Herz-Magnetresonanztomographie (Kardio-MRT) ist bei größeren Kindern und Jugendlichen zur Beurteilung der Klappenmorphologie, Aortenanatomie und linksventrikulären Funktion indiziert.

Die multislice-Computertomographie ist hilfreich bei Verdacht auf supravalvuläre Stenose oder zur OP-Planung.

Die Herzkatheteruntersuchung ist heute für präinterventionelle Beurteilungen oder die Durchführung einer Valvuloplastie vorbehalten, da sie für die alleinige Diagnosestellung nicht mehr erforderlich ist.

Therapie und Prognose

Das therapeutische Vorgehen bei kongenitaler Aortenstenose richtet sich nach drei Hauptfaktoren: Schwere des Druckgradienten, Vorliegen von Symptomen und Progression im echokardiographischen Verlauf. Patienten mit leichter, asymptomatischer Stenose benötigen keine sofortige Behandlung, sollten jedoch klinisch und echokardiographisch alle 6–12 Monate überwacht werden.



Die perkutane Ballonvalvuloplastie ist das Verfahren der ersten Wahl bei Neugeborenen und Säuglingen mit isolierter, nicht-dysplastischer valvulärer Stenose. Dabei wird das Klappenorificium mit einem Ballonkatheter erweitert, der über die Femoralarterie eingeführt und in Position gebracht wird. Die Technik ist in den meisten Fällen wirksam, reduziert den Druckgradienten deutlich und verbessert die Hämodynamik.


Eine chirurgische Klappenintervention ist indiziert bei schwer dysplastischen Klappen, Stenosen mit komplexen Mitralklappenanomalien oder bei Versagen der Valvuloplastie. Optionen sind die chirurgische Kommissurotomie, die Klappenplastik und bei schweren Fällen der Klappenersatz mit mechanischer, biologischer oder Homograft-Prothese. Bei pädiatrischen Patienten stellt das Ross-Verfahren eine valide Option dar: Dabei wird die Aortenklappe durch die körpereigene Pulmonalklappe ersetzt, welche wiederum durch ein Homograft ersetzt wird.


Subvalvuläre Formen erfordern die chirurgische Entfernung der fibrotischen Membran oder des Muskelkamms. Bei supravalvulären Stenosen erfolgt meist eine chirurgische Erweiterung des Aortentrakts mittels Patch oder eine komplette Rekonstruktion der aufsteigenden Aorta.


Die Prognose ist bei frühzeitig behandelten und regelmäßig kontrollierten Patienten in der Regel gut. Dennoch besteht das Risiko einer chronischen Aortenregurgitation, frühzeitiger Klappenkalzifikation und Reintervention, insbesondere nach neonataler Valvuloplastie. Ein regelmäßiges kardiologisches Follow-up mit Beurteilung der Ventrikelfunktion, Regurgitationsgrad und Aortendurchmesser ist entscheidend zur Vermeidung langfristiger Komplikationen wie linksventrikulärer Dysfunktion, ventrikulärer Arrhythmien und plötzlichem Herztod.

Komplikationen

Obwohl die kongenitale Aortenstenose in den meisten Fällen erfolgreich behandelbar ist, kann sie unbehandelt oder im Langzeitverlauf nach der Therapie zu signifikanten Komplikationen führen. Diese hängen vom ursprünglichen Schweregrad der Läsion, der gewählten Behandlungsform und dem Vorliegen begleitender Anomalien ab.


Bei nicht behandelten Patienten oder bei progredienter Stenose ist die häufigste Komplikation eine Dysfunktion des linken Ventrikels infolge chronischer Druckbelastung. Die anfänglich adaptive konzentrische Hypertrophie kann in eine myokardiale Fibrose übergehen, mit eingeschränkter diastolischer Compliance und Herzinsuffizienz bei erhaltener Ejektionsfraktion. In fortgeschrittenen Stadien kann es zusätzlich zu ventrikulärer Dilatation und systolischer Dysfunktion kommen.


Eine der gefürchtetsten Komplikationen, insbesondere bei jungen Patienten mit unbehandelter schwerer Stenose, ist der plötzliche Herztod, meist ausgelöst durch maligne ventrikuläre Arrhythmien oder myokardiale Ischämie infolge Überdrucks. Dieses Risiko ist besonders hoch bei Belastungssynkopen, dokumentierten Arrhythmien oder ausgeprägter Hypertrophie im EKG oder bei der Echokardiographie.


Nach perkutaner Valvuloplastie ist die häufigste Komplikation eine residuale Aorteninsuffizienz, die anfangs mild sein kann, jedoch im Verlauf progredient wird. Eine unbehandelte schwere Regurgitation kann zu linksventrikulärer Dilatation, systolischer Dysfunktion und Symptomverschlechterung führen. In solchen Fällen kann ein Klappenersatz im Jugend- oder Erwachsenenalter erforderlich werden.


Weitere Komplikationen der Valvuloplastie sind: Re-Stenose durch fortschreitende Verdickung der Klappensegel oder narbige Retraktion (in etwa 20–30 % der Fälle), Gefäßverletzungen oder Embolien beim perkutanen Zugang (seltener in spezialisierten Zentren) sowie seltene, aber schwere Ereignisse wie Aortenperforation oder Herztamponade.


Bei Patienten mit chirurgischem Klappenersatz zählen zu den Komplikationen: degenerativer Verschleiß biologischer Prothesen, frühzeitige Klappenkalzifikation, Thrombosen oder Endokarditis bei mechanischen Klappenprothesen. Das Ross-Verfahren bietet den Vorteil einer nativen Klappenanatomie mit Wachstumsfähigkeit, kann jedoch Komplikationen sowohl an der Neo-Aorta als auch am homogenen Pulmonalkonduit mit sich bringen.


Eine weitere langfristige Komplikation ist die Dilatation der aufsteigenden Aorta, insbesondere bei Patienten mit bikuspider Aortenklappe. Diese Konstellation erhöht das Risiko für eine Aortendissektion oder Ruptur, auch im jungen Alter, und erfordert regelmäßige bildgebende Verlaufskontrollen mit früher chirurgischer Intervention bei Überschreiten kritischer Durchmesser oder schneller Progression.


Bei mehrfach operierten Patienten oder solchen mit ventrikulärer Dysfunktion können zudem atriale oder ventrikuläre Arrhythmien, Belastungsintoleranz und chronische medikamentöse Therapiebedürftigkeit auftreten. Daher ist ein lebenslang strukturiertes kardiologisches Follow-up essenziell, mit regelmäßiger Beurteilung der Ventrikelfunktion, der behandelten Klappe und des Aortenbogens, um Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

    Literatur
  1. Freed MD et al. Natural history of congenital aortic stenosis. Circulation. 1983;67(1):110–117.
  2. Brown JW et al. Congenital aortic stenosis: a 30-year experience with surgical treatment. Ann Thorac Surg. 2001;72(1):125–130.
  3. McCrindle BW et al. Outcomes after balloon aortic valvuloplasty in children with congenital aortic stenosis. Am J Cardiol. 1996;77(14):1336–1343.
  4. Hill GD et al. Valvular aortic stenosis in children and young adults: current perspectives and future directions. Prog Pediatr Cardiol. 2015;39(2):81–87.
  5. Bevilacqua S et al. Management of congenital aortic valve stenosis. Ital Heart J. 2004;5(2):86–93.
  6. Bonow RO et al. ACC/AHA guidelines for the management of patients with valvular heart disease. Circulation. 2006;114(5):e84–e231.
  7. Kołcz J et al. Long-term results of the Ross procedure in children and adolescents. Eur J Cardiothorac Surg. 2012;41(3):e88–e93.
  8. Siu SC et al. Bicuspid aortic valve disease. J Am Coll Cardiol. 2003;41(10):1739–1749.
  9. Moustafa F et al. Aortic stenosis in children: diagnosis and management. Heart Asia. 2011;3(1):56–60.
  10. Warnes CA et al. ACC/AHA 2008 guidelines for the management of adults with congenital heart disease. J Am Coll Cardiol. 2008;52(23):e143–e263.