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L'angolo del dottorino
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POSTINFARKT-PERIKARDITIS

Der akute Myokardinfarkt (AMI) kann durch verschiedene Formen der Perikarditis, die sich in Zeitpunkt und Pathomechanismus unterscheiden, kompliziert werden.


Neben der Herzruptur mit akuter perikardialer Blutung und Herzbeuteltamponade sind die wichtigsten postinfarktbedingten Perikarditisformen:

Diagnose:

Beide Formen werden durch EKG (häufig diffuse ST-Strecken-Veränderungen, überlagernd zu denen des Infarkts) und Echokardiographie (zur Beurteilung eines eventuellen Perikardergusses) identifiziert.

Therapie:

Die Behandlung basiert auf NSAR (Ibuprofen oder ASS) und Colchicin zur Rezidivprophylaxe. Kortikosteroide sind resistenten oder mehrfach rezidivierenden Fällen vorbehalten.


TRAUMATISCHE PERIKARDITIS

Die traumatische Perikarditis entwickelt sich nach Traumata, die das Perikard betreffen, meist hämorrhagischer Natur.

Hauptursachen:

Klinische Manifestationen:

Die traumatische Perikarditis äußert sich in der Regel mit spätem Brustschmerz (3-4 Wochen nach Trauma), verbunden mit hohem Fieber, Leukozytose und erhöhter BSG. In schweren Fällen kann sie in eine konstriktive Perikarditis übergehen.

Diagnose:

Therapie:


MEDIKAMENTENINDUZIERTE PERIKARDITIS

Verschiedene Medikamente können als Nebenwirkung eine Perikarditis auslösen, entweder durch Hypersensitivitätsmechanismen oder durch direkte Toxizität am Perikard.

Häufigste auslösende Medikamente:

Klinische Manifestationen:

Die Symptome variieren je nach Medikament und Pathomechanismus. Die autoimmune Form (Procainamid, Hydralazin) kann schleichend und chronisch verlaufen, während akute toxische Reaktionen (Penicillin, Phenylbutazon) meist mit Fieber und serösem oder hämorrhagischem Perikarderguss einhergehen.

Diagnose:

Therapie:


    Literatur
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