AdBlock rilevato
Wir haben einen aktiven AdBlocker erkannt!

Bitte deaktiviere deinen AdBlocker oder füge diese Seite zu den Ausnahmen hinzu.

Unsere Werbung ist nicht aufdringlich und wird dich nicht stören.
Sie ermöglicht es der Website, sich zu finanzieren, zu wachsen und dir neue Inhalte bereitzustellen.

Du kannst auf die Inhalte nicht zugreifen, solange der AdBlocker aktiv ist.
Nachdem du ihn deaktiviert hast, wird dieses Fenster automatisch geschlossen.

Sfondo Header
L'angolo del dottorino
Suche auf der Website... Erweiterte Suche

Sekundäre Myokarditiden: Manifestationen systemischer Erkrankungen

Sekundäre Myokarditiden sind entzündliche Prozesse des Myokards, die im Rahmen systemischer Erkrankungen auftreten. Sie entstehen nicht durch eine direkte Infektion des Herzgewebes, sondern durch autoimmunologische, paraneoplastische, toxische Mechanismen oder Arzneimittelreaktionen. In einigen Fällen kann die sekundäre Myokarditis in eine sekundäre Kardiomyopathie übergehen, die durch chronisches Remodeling und Funktionsstörung des Myokards gekennzeichnet ist.


Klassifikation der sekundären Myokarditiden

Autoimmun-Myokarditiden

Autoimmunerkrankungen können durch Autoantikörper und Immunaktivierung eine Myokardentzündung hervorrufen. Zu den wichtigsten zählen:

Paraneoplastische Myokarditiden

Neoplasien können Myokarditiden durch Autoimmunreaktionen oder paraneoplastische Entzündungen auslösen:

Arzneimittel- und Impfstoffinduzierte Myokarditiden

Bestimmte Medikamente und Impfstoffe können immunvermittelte Reaktionen mit Myokardentzündung auslösen:

Sekundäre Myokarditiden bei systemischen Infektionskrankheiten

Einige systemische Infektionen betreffen das Herz nicht direkt, lösen aber eine myokardiale Entzündungsreaktion aus:


Komplikationen der sekundären Myokarditiden

Sekundäre Myokarditiden können zu schwerwiegenden kardialen Komplikationen führen, darunter:

Sekundäre Myokarditiden umfassen eine heterogene Gruppe von Erkrankungen im Zusammenhang mit systemischen Krankheiten. Die frühzeitige Erkennung der Grunderkrankung ist entscheidend für die Behandlung und Prävention kardiovaskulärer Komplikationen. Wenn die Entzündung fibrotische Veränderungen und eine chronische Funktionsstörung hinterlässt, kann sich das Krankheitsbild zu einer sekundären Kardiomyopathie entwickeln, die einen anderen therapeutischen Ansatz erfordert.

    Bibliografie
  1. Caforio et al. Myocarditis: current clinical and diagnostic approaches. European Heart Journal. 2021; 42(36): 3873-3884.
  2. Ammirati et al. Management of myocarditis related to immune checkpoint inhibitors. Journal of the American College of Cardiology. 2022; 79(3): 203-216.
  3. Friedrich et al. Cardiac MRI in suspected myocarditis: clinical perspective and contemporary update. European Heart Journal. 2018; 39(21): 1904-1913.
  4. Kindermann et al. Update on myocarditis. Journal of the American College of Cardiology. 2012; 59(9): 779-792.
  5. Bachmaier et al. Autoimmune and inflammatory mechanisms in myocarditis: pathophysiology and clinical implications. Cardiology Clinics. 2022; 40(4): 579-595.
  6. Bozkurt et al. Current diagnostic and treatment strategies for specific etiologies of myocarditis in adults. Current Cardiology Reports. 2021; 23(12): 175-188.
  7. Peretto et al. Autoimmune myocarditis: clinical presentation, diagnosis, and management. Heart Failure Clinics. 2023; 19(1): 53-66.
  8. Chimenti et al. Paraneoplastic and toxic myocarditis: new perspectives. European Journal of Heart Failure. 2021; 23(6): 948-955.
  9. Mahmood et al. Myocarditis with immune checkpoint inhibitors: a systematic review. Circulation: Heart Failure. 2018; 11(3): e004917.
  10. Seferović et al. Heart involvement in systemic autoimmune diseases. Rheumatology. 2021; 60(SI): SI3–SI13.
  11. ESC Scientific Document Group. 2023 ESC Guidelines for the diagnosis and management of cardiovascular disease in patients with cancer. European Heart Journal. 2023; 44(41): 3548-3687.