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Vasospastische Angina (Prinzmetal)

Die vasospastische Angina, auch bekannt als Prinzmetal-Angina, ist eine Form der Angina pectoris, die durch einen vorübergehenden Koronarspasmus verursacht wird und zu einer temporären Reduktion des Blutflusses zum Myokard führt.
Im Gegensatz zur stabilen Angina, die durch körperliche Anstrengung ausgelöst wird und auf fixierte atherosklerotische Stenosen zurückzuführen ist, kann die vasospastische Angina in Ruhe auftreten und steht in keinem klaren Zusammenhang mit körperlicher Aktivität.

Die wichtigsten pathophysiologischen Mechanismen sind:


Risikofaktoren

Die vasospastische Angina tritt häufiger bei jungen Menschen und Rauchern auf, während andere traditionelle kardiovaskuläre Risikofaktoren (arterielle Hypertonie, Diabetes, Dyslipidämie) eine geringere Rolle spielen als bei der klassischen ischämischen Herzerkrankung.

Klinik und Diagnose

Patienten mit Prinzmetal-Angina berichten über Episoden von Brustschmerzen mit folgenden Merkmalen:
Die wichtigsten diagnostischen Instrumente sind:

Behandlung der vasospastischen Angina

Die Behandlung zielt darauf ab, die Häufigkeit der Episoden zu reduzieren und Arrhythmiekomplikationen zu verhindern.

Lebensstiländerungen: Rauchstopp, Vermeidung starker Kälteeinwirkung und Reduktion der Exposition gegenüber vasokonstriktiven Substanzen (Koffein, Kokain) sind entscheidend für das Krankheitsmanagement.

Pharmakologische Therapie:


Revaskularisation: Nur bei Patienten mit gleichzeitigen Koronarstenosen und nachgewiesener Ischämie indiziert.

Prognose und Komplikationen

Die vasospastische Angina hat bei adäquater Behandlung eine insgesamt günstige Prognose, kann aber in einigen Fällen durch maligne ventrikuläre Arrhythmien, akuten Myokardinfarkt und plötzlichen Herztod kompliziert werden.
Eine frühzeitige Behandlung und Kontrolle der Auslöser sind entscheidend, um das Risiko schwerwiegender kardialer Ereignisse zu verringern.
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