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Koronare Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit umfasst eine Reihe von Erkrankungen, die durch eine verminderte Myokardperfusion, meist infolge einer Koronararteriosklerose, verursacht werden. Sie ist eine der führenden Ursachen für Morbidität und Mortalität in Industrieländern und hat erhebliche Auswirkungen auf Lebensqualität und Gesundheitskosten.

Die koronare Herzkrankheit kann akut, wie bei akuten Koronarsyndromen (ACS), oder chronisch verlaufen, mit wiederholten Episoden von Myokardischämie, die zu einer fortschreitenden Kontraktionsstörung führen. Eine frühe Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um das Risiko von Komplikationen wie Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz und ventrikulären Arrhythmien zu verringern.

Epidemiologie

Laut den aktuellsten epidemiologischen Daten ist die koronare Herzkrankheit für über 15 % der weltweiten Todesfälle verantwortlich, mit einer zunehmenden Prävalenz in Entwicklungsländern aufgrund der steigenden Zahl kardiovaskulärer Risikofaktoren. In Italien liegt die Inzidenz akuter Koronarsyndrome bei etwa 120.000 Fällen pro Jahr, mit einer innerklinischen Sterblichkeit von 5 % bis 15 % je nach Schwere des Ereignisses.

Risikofaktoren

Die wichtigsten Risikofaktoren für die koronare Herzkrankheit sind:


Pathophysiologie

Eine Myokardischämie tritt auf, wenn die Sauerstoffzufuhr zum Myokard im Verhältnis zum Stoffwechselbedarf unzureichend ist. Dieses Ungleichgewicht kann verursacht werden durch:


Klassifikation der koronaren Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit lässt sich in zwei Hauptkategorien einteilen:


Fazit

Die koronare Herzkrankheit stellt eine der größten Herausforderungen der modernen kardiovaskulären Medizin dar. Prävention, die auf der Kontrolle der Risikofaktoren und der Förderung eines gesunden Lebensstils basiert, spielt eine Schlüsselrolle bei der Senkung von Morbidität und Mortalität. Die nächsten Abschnitte gehen auf die einzelnen klinischen Manifestationen, vom akuten Koronarsyndrom bis zur chronischen koronaren Herzkrankheit, sowie auf diagnostische und therapeutische Strategien im Detail ein.

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