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L'angolo del dottorino
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Komplikationen der Koronaren Herzkrankheit

Die koronare Herzkrankheit kann eine Reihe akuter und chronischer Komplikationen verursachen, die Prognose und Lebensqualität der Patienten erheblich beeinflussen.
Diese Komplikationen entstehen hauptsächlich durch die Myokardschädigung infolge reduzierten Koronarflusses sowie durch die resultierende Entzündungs- und Fibrosereaktion.

Akute Komplikationen

Akute Komplikationen treten in den Anfangsphasen eines ischämischen Ereignisses auf und erfordern eine sofortige Behandlung, um tödliche Verläufe zu vermeiden.

Maligne Arrhythmien

Die Myokardischämie verändert das Membranpotenzial der Herzzellen und begünstigt die Entstehung von elektrischen Reentry-Kreisen und ventrikulären Arrhythmien.
ATP-Mangel beeinträchtigt die Funktion der Ionenkanäle und führt zu elektrischer Instabilität. Dadurch können folgende Rhythmusstörungen auftreten:

Kardiogener Schock

Ausgedehnte Myokardnekrose reduziert die Kontraktionskraft des linken Ventrikels drastisch, was zu einem Abfall des Herzzeitvolumens führt.
Die systemische Hypoperfusion aktiviert adrenerge Kompensationsmechanismen, die jedoch den Sauerstoffverbrauch erhöhen und die Hämodynamik weiter verschlechtern.
Typische klinische Manifestationen des kardiogenen Schocks sind:

Ruptur der freien Wand und des Ventrikelseptums

Der transmurale Infarkt mit ausgedehnter Myokardnekrose gefährdet die strukturelle Integrität des Herzens; das Fehlen einer wirksamen extrazellulären Matrixreparatur begünstigt die Ruptur der Ventrikelwand oder des interventrikulären Septums.
Diese strukturellen Komplikationen führen zu:

Akute Klappeninsuffizienz

Ischämie kann die Funktion der Papillarmuskeln beeinträchtigen und zu einer akuten Mitralklappeninsuffizienz führen.
Akute Regurgitation führt zu plötzlicher Volumenüberlastung des linken Ventrikels mit rascher hämodynamischer Verschlechterung.
Dieses Krankheitsbild äußert sich durch:

Chronische Komplikationen

Nach einem akuten ischämischen Ereignis können sich langfristige Komplikationen entwickeln, die die Herzfunktion beeinträchtigen.

Chronische Herzinsuffizienz

Der Verlust vitalen Myokards führt zu einer reduzierten Ejektionsfraktion, pulmonaler venöser Hypertonie und ungünstigem Ventrikelremodeling.
Die chronische neurohormonelle Aktivierung (Renin-Angiotensin-Aldosteron-System und Sympathikus) beschleunigt die Progression der Insuffizienz.
Die Hauptzeichen der chronischen Herzinsuffizienz sind:

Ventrikelaneurysma

Die Narbenbildung nach Infarkt kann zur Entstehung eines segmentalen Bewegungsdefizits mit fortschreitender Dilatation und Funktionsverlust führen.
Die Hauptfolgen dieser Komplikation umfassen:

Dressler-Syndrom

Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunreaktion nach Infarkt, bei der durch die Nekrose freigesetzte myokardiale Antigene eine perikardiale Entzündungsreaktion auslösen.
Typische Symptome des Dressler-Syndroms sind:

Fazit

Die Komplikationen der koronaren Herzkrankheit erfordern ein sorgfältiges Management, um die Mortalität zu senken und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Ein multidisziplinärer Ansatz mit Kardiologen, Herzchirurgen und Intensivmedizinern ist entscheidend, um die Prognose zu optimieren.
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