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Kardiales X-Syndrom (Mikrovaskuläre Dysfunktion)

Das kardiale X-Syndrom oder die mikrovaskuläre Angina ist ein Syndrom, das durch anginaähnliche Beschwerden, Nachweis einer Myokardischämie in diagnostischen Tests, aber angiografisch normale epikardiale Koronararterien gekennzeichnet ist.

Die Pathogenese ist mit einer Funktionsstörung der koronaren Mikrozirkulation verbunden, was zu einer verminderten koronaren Flussreserve führt. Zu den wichtigsten pathophysiologischen Mechanismen zählen:


Epidemiologie und Risikofaktoren

Das kardiale X-Syndrom betrifft vor allem postmenopausale Frauen und stellt eine unterschätzte Ursache für Angina dar.
Es ist häufiger bei Rauchern und bei Personen mit anderen klassischen kardiovaskulären Risikofaktoren (arterielle Hypertonie, Dyslipidämien, Diabetes mellitus, metabolisches Syndrom)

Klinik und Diagnostik

Patienten mit kardialem X-Syndrom zeigen typische Brustschmerzen, ähnlich wie bei Angina pectoris durch Koronarstenose, jedoch mit einigen Besonderheiten:
Die wichtigsten diagnostischen Untersuchungen sind:

Behandlung des kardialen X-Syndroms

Das Ziel der Behandlung ist die Verbesserung der myokardialen Perfusion und die Linderung der Anginasymptomatik.

Lebensstiländerungen: Die Annahme eines gesunden Lebensstils ist grundlegend. Mediterrane Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und Rauchstopp verbessern die Endothelfunktion und verringern die Entzündungsaktivität.

Pharmakotherapie:


Prognose und Komplikationen

Obwohl das kardiale X-Syndrom nicht mit einem erhöhten Myokardinfarktrisiko assoziiert ist, kann es zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen. Eine optimale therapeutische Betreuung ist wesentlich für die Kontrolle der Symptome und die Prävention rezidivierender Angina-Episoden.
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